Mächtig strecken musste sich der Favorit vom Bodensee am Sonntagabend in der Sportschule, denn die Herren der Rebland-SG machten ihnen das Leben schwer.

Gleich von Beginn an zeigten die Spieler der SG Kappelwindeck/Steinbach, dass sie sich den Favoriten nicht so einfach geschlagen geben wollen. Zwei schnelle Tore durch Johannes Höll und Stefan Schmitt brachten die Hausherren mit 2:0 in Front. Auch in der Folge gelang es den Hausherren, den Gästen aus Konstanz Paroli zu bieten. Über 4:2 (5.) konnte die Mannschaft bis zum 6:5 (7.) vorlegen, ehe die Gäste zum ersten mal ausgleichen konnten. Nach dem 6:6 (8.) konnte die HSG immer wieder ein bis zwei Tore vorlegen, ehe die Rebland-SG nachzog. Vor allem der Abwehrverband, im Zusammenspiel mit Ferdinand Forcher im Tor zwangen, die Gäste immer wieder zu schweren Abschlüssen. Mit fortlaufender Spieldauer zeigte der BWOL Absteiger dann allerdings mehr und mehr seine Qualitäten. Über 10:13 (17.) ging es auf 11:15 (20.), ehe die Gastgeber ihre Auszeit zogen. Die Auszeit trug Früchte und die SG Kappelwindeck/Steinbach kam beim 15:16 (24.) zum Anschlusstreffer. Ein paar technische Fehler und Fehlwürfe der Spielgemeinschaft nutzten die Gäste vom Bodensee gnadenlos aus und zogen vor der Halbzeit nochmals auf 17:21 (29.) in Führung. Linus Demler verkürzte nochmals zum 18:21 Halbzeitstand.

Zu Beginn der zweiten Hälfte konnte die HSG Anfangs den Abstand noch halten, so traf Sven Iberl in der 38. Minute zum 21:26. Eine Zeitstrafe für Konstanz nutzten die Hausherren in der Folge ihrerseits aus und trafen durch Forcher und Materna zum 23:26 (39.). Dem Favoriten gelang es zwar immer noch, den Vorsprung zu halten, aber die Mannschaft um Stefan Schmitt und Johannes Höll ließen nicht locker. Zwei Tore von Linus Demler und Stefan Schmitt brachten zehn Minuten vor dem Ende nochmals den 29:31 Anschluss. Das Trainerteam der HSG Konstanz zog ihrerseits nun die Auszeit. Schlussendlich kam die Spielgemeinschaft zwar nochmals auf 33:35 (57.) heran, am Ende fehlte aber die Zeit, um nochmals zum Ausgleich zu kommen. Und so musste sich die Rebland-SG mit 34:35 knapp geschlagen geben.

Zwar bringt einem die Niederlage keine Punkte, allerdings konnte man zeigen, dass man auch mit den Top-Teams mithalten kann und mit einer ähnlichen Leistung auch sicher andere starke Teams in der eigenen Halle schlagen kann.