TSV Haunstetten – SG Steinbach/Kappelwindeck 22:22

Punktverlust oder Punktgewinn ? Der Wert des Unentschiedens wird sich erst zum Ende der 3.Liga-Saison zeigen…!

Nach einem äußerst intensiv geführten Auswärtsspiel beim ehemaligen Zweitligisten Haunstetten, wussten nach Schlusspfiff alle Beteiligten nicht, was sie von dem hart erkämpften Resultat halten sollten.

So sahen die zahlreich im Bus mitgereisten und durch Staus auf der A 8 erst spät eingetroffenen Fans und Aktiven, zu Beginn eine wie entfesselt auftretende Heim-Mannschaft, die endlich beweisen wollte, dass die bisherigen Ergebnisse und der Tabellenstand überhaupt nicht zu den Ansprüchen des letztjährigen Tabellenvierten passen. Nachdem man auf SG-Seite sich erst einmal auf die sehr großzügige Regelauslegung der beiden schwäbischen Schiedsrichter einstellen musste, rollte die gefürchtete Tempowelle des bayrischen Tradition anfangs mit unheimlich viel Power auf das Tor der gut stehenden Svenja Wunsch zu.
So sah sich das Trainerduo Bauer/Manz nach 13 Minuten und einem 5:8 Rückstand gezwungen, die oft etwas überforderte offensive Abwehr in eine neue 6:0 Formation umzustellen, um auch die Räume für die druckvollen Akteure der Gastgeberinnen etwas einzudämmen.

Dadurch kam nun mehr Ruhe ins Spiel der Rebländerinnen und man konnte den ersten Gleichstand beim 8:8 erzielen. Hierbei zeichneten sich die beiden jüngsten im Team, die frisch eingewechselte Stephi Elies im Verbund mit Laetitia Quist mit mutigen Aktionen zum Tor besonders aus. 2-3 Unkonzentriertheiten im Angriff bescherte dann aber erneut einen Rückstand zum 9:12, den man aber durch gute Abwehrarbeit und klug herausgespielten eigenen Treffern, zum Pausenstand zum 12:12 erneut egalisieren konnte.
Nach dem Wechsel blieb das Spiel bis zum 16:16 immer „auf Messers Schneide“, mit knappen Führungen für beide Teams. Die nun sehr gut aufgelegte Simone Falk schaffte dann beim 18:16 den ersten eigenen Zweitorevorsprung und das Spiel schien beim 21:17 endgültig zugunsten der SG Steinbach/Kappelwindeck zu kippen (54.Minute).

Leider ließ man aber in dieser vorentscheidenden Endphase immer wieder teils klare Chancen ungenutzt und brachte mit Unachtsamkeiten den Gegner kurz vor Schluss selbst wieder ins Spiel zurück. Zwei vergebene Strafwürfe kurz vor Schluss waren dann letztlich der Grund, weshalb man bei gegnerischem Ballbesitz 40 Sekunden vor Spielende noch froh sein musste, wenigstens das verdiente Unentschieden über die Zeit zu retten, was durch aufmerksame Abwehrarbeit letztlich dann auch gelang.

Mit einem Auswärtspunkt bei einem unangenehmen Gegner kann mal schließlich leben, auch wenn der Sieg eigentlich schon zum Greifen nahe war.
Am kommenden Samstag steigt nun in der Bühler Neuen Halle ein weiteres Highlight, wenn man den Südbadischen Rivalen und aktuellen neuen Tabellenführer HSG Freiburg (mit der ehemaligen Mitspielerin Alica Burgert) um 18 h empfangen wird.

Aufstellung
Tor: Olivia Blandl, Miriam Federau
Feld: Laeitita Quist (6), Nathalie Droll (1), Anina Hodapp (1), Franzi Manz (1), Fitore Aliu (1), Simone Falk (5/2), Sarah Hildebrand, Sarah Daul (1), Munja Kotzian (1), Kathrin Gerspach (1), Sarina Müller, Stephi Elies (3), Verena Keller (1)

Drulli

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