Einen am Ende deutlichen Heimsieg gab es für die Herren am Sonntag gegen die HSG Freiburg. Mit 34:25 konnte sich die Rebland-SG gegen die Mannschaft aus dem Breisgau durchsetzen und rutschte damit wieder auf den fünften Tabellenplatz.

Das Spiel startete wie das Hinspiel, die SG stellte eine starke Abwehr und machte es den Gäste schwer zum Torabschluss zu kommen, mehrfach mussten die Gäste in den ersten Minuten schon unter Zeitspiel abschließen – und scheiterten am Block oder Meßmer im Tor. Die Gastgeber konnten sich so schnell auf 4:0 (7.) absetzen. Eine Auszeit für die Gäste beendete den Lauf und brachte den Gästen den ersten Treffer. Nach 15 Minuten konnten die Breisgauer auf 8:5 verkürzen und schöpften neue Hoffnung im Spiel zu bleiben. Vor allem der Angriff der SG ließ teilweise klare Torchancen liegen, warf Bälle neben das Tor oder setzte sie an Pfosten und Latte. Die mangelnde Chancenverwertung brachten Freiburg bis zur Halbzeit auch wieder auf 13:9 heran.

Die zweiten Hälfte begann ähnlich. Symptomatisch für das Spiel war zum Beispiel Tim Schreck, normal ein Garant für sichere Tore, scheiterte zum wiederholten Male beim Torwurf. Aber auch die Gäste hatten im Angriff weiter Probleme mit der Abwehr der Hausherren und konnten aus den Fehlwürfen keinen besonderen Vorteil ziehen. Beim Stande von 16:13 (37.), 17:14 (38.) und 19:16 (40.) war die HSG noch in Schlagdistanz, ehe die Rebland-SG davon ziehen konnte. Vor allem Daniel Leppert und Christian Gemeinhardt sorgte in dieser Phase für Druck im Angriff. Nach 45 Minuten und dem Spielstand von 23:16 zog das HSG-Trainerteam ihre letzte Auszeit. Freiburg versuchte nochmals den Abstand zu verkürzen, musste aber dem Spieltempo Tribut zollen. In der Schlussphase durften „die Jungen“ der Rebland-SG aufs Feld. Mirco Schlageter konnte mit viel Gefühl und einem guten Auge ab der Mittellinie in das leere Tor einnetzen und traf auch aus dem Rückraum. Ebenso kam Philipp Habicht auf der Außenbahn zum Einsatz und sorgte mit seinem Tor zum 35:24 für den Endstand.

Am Ende stand ein 35:24 Heimsieg auf der Anzeigetafel, wobei die SG sicher noch nicht ihr komplettes Potenzial ausgeschöpft hat. Am kommenden Samstag gastiert mit der SG Köndringen/Teningen eine „Wundertüte“ in der Neuen Halle Bühl (20.00 Uhr). Bei den Gäste aus dem Breisgau ist nie ganz sicher wer auflaufen wird. Auch die Reaktivierung von Christian Hefter macht die Mannschaft stärker als die Tabellensituation es erscheinen lässt.

SG Kappelwindeck/Steinbach:
Ferdinand Forcher,Stefan Meßmer; Stefan Schmitt 5, Philipp Habich 1, Tim Schreck, Johannes Höll 3, Michael Kern, Fabian Braun, Daniel Leppert 4, Christian Gemeinhardt 1, Lukas Krumbacher, Jeremias Seebacher 7, Daniel Kern 10, Mirco Schlageter 4.

HSG Freiburg:
Marius Monninger, Lucas Kneißl; Sinan Kantar 4, Dennis Ganter 8, Mario Peric 1, Christoph Muy 2, Julian Kirchner, Simon Stecher, Jannis Konrad 2, Andreas Motz 1, Fabrice Maier 3, Jakob Hoffmann 2, Luis Moser, Tom Lebrecht 1.

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