Am kommenden Samstag kommt es zum Derby zwischen der SG Kappelwindeck/Steinbach und dem BSV Phönix Sinzheim. Ein Spiel in dem es nicht nur um zwei Punkte geht, sondern auch jede Menge Prestige. Das Hinspiel ging klar an die Rebland-SG, daher werden die Gastgeber diesmal noch motivierter zu Werke gehen.

Es ist auch ein Duell zweiter verschiedener Philosophien. Während in den Reihen der SG nur Eigengewächse spielen, hat sich der BSV in den vergangenen Jahren mit mehreren externen Spielern verstärkt. Zuletzt verpflichtete Sinzheim mit Sebastian Melcher (SG Pforzheim/Eutingen), Max Zimmer (Heimatverein BSV und derzeit TuS Helmlingen) und Joel Kraus (TuS Helmlingen) drei weitere Spieler für die kommende Runde. Schon während der Runde verstärkte man sich zudem mit Matej Mandic aus der zweiten kroatischen Liga.

Die Gastgeber stehen mit 19:19 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz und damit zwei Plätze hinter der SG. Zuletzt musste sich die Mannschaft von Kalman Fenyö mit 23:21 in Herbolzheim geschlagen geben. Auffällig ist der aktuell dünne Kader des BSV bei Auswärtsspielen, in eigener Halle hingegen ist der Kader zuletzt immer breiter besetzt gewesen. Auf Seiten der SG rechnet man damit, dass zum Derby die Bank aber wieder voll sein wird. Leistungsträger im Team des BSV sind neben Kirschner und Spielmacher Bossert auch Noah Reck. Yannick Bischoff fehlte im Hinspiel noch verletzt, zeigte aber in den letzten Spielen aufsteigende Form. Und Peter Fodor im Tor ist schon mehrfach Garant für Punkte gewesen.

Bei der Rebland-SG ist man voll im Soll. Der Heimsieg gegen den Tabellenzweiten aus Altenheim sorgt natürlich auch für eine breite Brust. Allerdings darf die Mannschaft sich nicht zu sicher fühlen, der BSV ist vor allem in eigener Halle ein unangenehmer Gegner. Wenn die Mannschaft um Stefan Schmitt und Fabian Braun allerdings zur Form im Hinspiel anschließen kann, ist auch ein Sieg in der Fremersberghalle möglich. Personell sind alle Spieler an Bord und werden kommenden Samstag bestens motiviert in Richtung Sinzheim fahren. Der BSV ist in eigener Halle zwar immer Favorit, aber mit dem Kampf und der Einstellung des Spiels gegen Altenheim hat auch die Rebland-SG realistische Chancen auf einen oder zwei Punkte.

Wie immer beim Derby sollten interessierte Zuschauer frühzeitig in die Fremersberghalle kommen, da erfahrungsgemäß die Halle voll sein wird. Im Vorfeld spielen übrigens die A-Jugend (14.00 uhr) und die Damen II (18.00 Uhr) der SG schon ihre Derbys gegen Sinzheim.

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