Brisanter Sonntag bei den Herren

Brisanter Spieltag bei den Herren am kommenden Sonntag: Während die Herren I den TSV Rintheim in der Sportschule empfangen, muss die Reserve zur TGS Pforzheim – und dort liegt die eigentliche Brisanz. Während die Herren I mit dem Sieg gegen Schutterwald den Verbleib in der Verbandsliga vollends gesichert haben, geht es bei der Reserve um die direkte Qualifikation für die nächstjährige Bezirksoberliga.

Aus den bisher zwei Bezirksoberligen wird nämlich eine. Dementsprechend kommen nur die Top 5 der jeweiligen Ligen sicher in die neue eingleisige Spielklasse. Der 6. und 7. Platz sind vermutlich Relegationsplätze – so genau weiß man das noch nicht, da der Verband wie immer alles schwammig hält und es immer diverse Faktoren gibt, die alles komplizierter machen. Die Reserve steht auf dem sechsten Tabellenplatz, da die TGS seit dem letzten Wochenende ein Spiel mehr auf dem Konto hat. Pforzheim hat 18 Spiele und 21:15 und die SGKS II 17 Spiele und 19:15 Punkte. Bei noch drei ausstehenden Spielen müssen die Spieler von Thorsten König und Tobias Zaum noch mindestens zwei Siege einfahren – vor allem gegen Pforzheim – um den begehrten fünften Tabellenplatz zu erklimmen.

Inwieweit Spieler aus der ersten Mannschaft die Reserve unterstützen können, ist beim Schreiben dieses Berichts noch nicht klar. Immerhin ist der Kader der Herren I inzwischen zusammengeschmolzen. Rechnet man die beiden A-Jugendspieler Jacob Gerber und Lukas Klavzar weg, waren es beim Spiel gegen Schutterwald noch zehn Feldspieler. Mit der Verletzung von Salomon Böhm schrumpfte die Anzahl auf neun. Wie schwer die Verletzung von Salomon ist, werden die nächsten Tage zeigen; ob er am Sonntag auflaufen kann, ist jedoch fraglich.

Ausblick auf Sonntag: Herren I gegen TSV Rintheim

Mit dem TSV Rintheim kommt eines der hochgehandelten Teams aus Karlsruhe in die Sportschule. Zuletzt mussten die Rintheimer allerdings etwas Federn lassen. Im März gab es drei Niederlagen in Folge gegen Muggensturm/Kuppenheim, Oberkirch und Helmlingen, ehe man gegen Schutterwald wieder Selbstvertrauen tanken konnte. Am vergangenen Spieltag gab es dann eine 38:18-Klatsche für Sinzheim in Rintheim – wohlgemerkt, der Halbzeitstand war 20:2 (das ist kein Schreibfehler). Die Karlsruher kommen also mit großem Selbstvertrauen nach Steinbach.

Aufseiten der SGKS ist man langsam froh, wenn die Saison zu Ende geht. Die vielen schweren Verletzungen der Saison zehren am Kader. Beim Sieg in Schutterwald zeigte man zeitweise guten Handball; das wurde auch von Edel-Zuschauer und Steinbacher Handball-Ikone Michael „Giggs“ Boos attestiert. Die ein oder andere Unkonzentriertheit verhinderte einen höheren Sieg, insgesamt war man aber mit dem Auftreten zufrieden.

Herren II: Richtungsweisendes Spiel in Pforzheim

Auch die Herren II stehen derweil vor Problemen. Während Tim Peter Anfang der Woche einer vermeintlichen schwereren Verletzung (die genaue Untersuchung erfolgt im Laufe der Woche) im Knie vermeldete, zog sich Laurenz Bleich im Training am Donnerstag einen Außenbandriss im Sprunggelenk zu. Damit sind beide etatmäßigen Torhüter nicht verfügbar. Immerhin hat sich Jörg Wickenheiser bereit erklärt, erneut ein Comeback zu geben und im Training sowie Spiel auszuhelfen.

Bei den Feldspielern sieht die Situation etwas besser aus. Hier muss das Trainerteam lediglich auf die A-Jugendspieler Jaron Siefritz, Matthis Brenner und Joschua Kimmel verzichten, die aufgrund ihrer Wechsel in der A-Jugend nicht mehr für die SG spielberechtigt sind.

Im Hinspiel konnte die Mannschaft gegen die TGS Pforzheim einen 32:26-Heimsieg erspielen. Damals waren Benny Müller und Heiko Groß Garanten für den Erfolg; beide steuerten zusammen 17 Tore bei. Allerdings haben sich die Pforzheimer seither personell verstärkt. Unter anderem sorgt Alex Hager für ordentlich Tore in den letzten Spielen. Zusammen mit Max Fröhle kam er noch während der aktuellen Runde vom Verbandsligisten Knittlingen zu den Pforzheimern.

Pforzheim konnte sein Spiel gegen Malsch am vergangenen Samstag gewinnen und steht damit zwei Punkte vor der Spielgemeinschaft – allerdings auch mit einem Spiel mehr auf dem Konto. Mit einem Sieg der Rebland-SG und dem damit gewonnenen direkten Vergleich würde man “Big Points” in Pforzheim sammeln und wieder an den Goldstädtern vorbeiziehen. Bei einer Niederlage müsste man auf einen Ausrutscher der TGS hoffen und selbst beide restlichen Spiele gewinnen.

Das Restprogramm der Pforzheimer:
02.05.: TGS – Rintheim II (10. Platz)

Das Restprogramm der Herren II:
25.04.: SGKS II – HC Blau-Gelb Mühlacker (9. Platz)
02.05.: Murgtal Panthers (7. Platz) – SGKS II