SG Steinbach/Kappelwindeck – Phönix Sinzheim 14:19

Im Derby gegen den Ortsnachbar Phönix Sinzheim viel Sand im Getriebe !

Nach den ersten zehn Minuten war die Partie zwischen den beiden Mannschaften beim Stand von 4:4 noch ausgeglichen. In der folgenden viertel Stunde konnten die Gastgeberinnen kein eigenes Tor mehr verzeichnen. Zu viele einfache technische Fehler kombiniert mit einigen Pfostentreffen waren neben einer starken gegnerischen Torfrau in dieser Phase die Hauptgründe dafür. Dies nutzten die Damen aus SInzheim zu einigen schnellen Abschlüssen und erspielten sich eine komfortable 8-Tore Führung (4:12). In der Schlussphase der ersten Halbzeit konnten die Hausherrinnen durch zwei Treffer von Karen Klöpfer und ein Tor von Karla Höhne den Rückstand verkürzen. Somit war das Unterfangen für die zweite Halbzeit für das Team der SGKS nicht völlig aussichtlos.
Das Ziel für die zweite Halbzeit war für die Damen aus Kappelwindeck/Steinbach klar. Das Spiel sollte gedreht werden.

Bis zur 42. Minute sollte dieses Unterfangen nicht gelingen. Das Gegenteil war zu erkennen, da die Gäste ihren Vorsprung von fünf auf sieben Tore (10:17) ausbauen konnten. In dieser Phase fehlte es vor allem im Angriff an der nötigen Durchschlagskraft. Im Anschluss wollte die SGKS aber bei weitem nicht aufstecken und konnte 15 Minuten mit einer guten Deckung und einer starken Tina Tessari dafür sorgen, dass die 17 Gegentore nicht mehr wurden. Leider konnten erkämpfte Bälle nicht mit dem gewohnten Tempo nach vorn gebracht werden und auch die eigenen Abschlüsse gingen zu oft neben dem Tor oder wurden erneut eine Beute der Gästetorhüterinnen. So konnte der Spielstand durch Tore von Kathrin Gerspach und Laura Braun nur um drei Tore auf 13:17 verkürzt werden. Mit dem Treffer Nummer 18 der Sinzheimerinnen in der 57. Minute war die Aufholjagd endgültig gestoppt.

Am Ende bleibt für die junge Truppe der SGKS eine klare 14:19 Niederlage in einer insgesamt tor armen Partie. Klar ist, dass man mit 19 Gegentoren insgesamt eine ordentliche Abwehrleistung gezeigt hat mit der man im Normalfall auch das Spiel gewinnen kann. Andererseits lässt sich mit 14 Treffern kaum ein Handballspiel gewinnen.
Jetzt heißt es zwei Wochen den Kopf freibekommen und dann im nächsten Heimspiel gegen die zweite Mannschaft der HSG Freiburg wieder anzugreifen.

Aufstellung:
Tor- Tina Tessari, Naomi Baumann
Ast(1), Klöpfer(4/1), Höhne(10/1), Koch, Tränkel(2), Ott(1), Irtenkauf(1), Boni (1), Huck(2), Horn(2)

Bericht: HeiFa

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