Die SG Kappelwindeck/Steinbach hat sich mit einem überzeugenden 28:23-Erfolg gegen die SG Schozach-Bottwartal eindrucksvoll für die Niederlage im Hinrundenspiel kurz vor Weihnachten revanchiert.
Die Gastgeberinnen legten dabei einen Traumstart hin und führten früh mit 8:0 – vorallem weil Ina Rahner im Tor von Beginn an stark aufspielte und ihren Kasten sauber hielt.
Mit viel Tempo im Umschaltspiel und einer aggressiven, gut organisierten Abwehr setzte die SG direkt ein Ausrufezeichen. Vor allem Lilith Klein und Desire Kolasinac sorgten im Angriff für Durchschlagskraft. Die frühe deutliche Führung gab Sicherheit, auch wenn Schozach-Bottwartal im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit besser ins Spiel fand. Steinbach behielt jedoch die Kontrolle und nahm eine verdiente 15:12-Führung mit in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel blieb die SG zunächst spielbestimmend und baute den Vorsprung zwischenzeitlich bis auf 27:18 aus. In dieser Phase überzeugte vor allem Lilith Klein mit wichtigen Treffern – unter anderem sicher vom Siebenmeterpunkt – und übernahm Verantwortung.
Defensiv arbeitete die Mannschaft weiterhin konsequent, während Ina Rahner mit wichtigen Paraden den Vorsprung absicherte.
Zudem erhielt die Mannschaft wertvolle Unterstützung von den jungen A-Jugendlichen, die sich gut einfügten und wichtige Entlastung brachten – dabei konnte sich auch Anaïs Schöffel mit ihren ersten beiden Treffern in der 3. Liga in die Torschützenliste eintragen.
Im weiteren Verlauf musste die SG jedoch einen Rückschlag verkraften: Desire Kolasinac musste „verletzt“ vom Feld und konnte nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen. Schozach-Bottwartal nutzte die Phase, um noch einmal zu verkürzen und startete eine Aufholjagd in der Schlussphase.
Trotzdem behielt Steinbach die Ruhe, spielte die Angriffe kontrolliert zu Ende und ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen.
Am Ende stand ein verdienter 28:23-Heimsieg – geprägt von einem überragenden Start, einer starken Torhüterleistung und einer geschlossenen Mannschaftsleistung als Antwort auf das verlorene Hinspiel kurz vor Weihnachten.
Foto: Harold Hornung
