Für die neu formierte C-Jugend stand in Lenningen, rund 30 km südöstlich von Stuttgart, die erste Runde der Qualifikation zur Oberliga an. Nachdem sich die C2 bereits vor 14 Tagen für die Bezirksoberliga qualifiziert hatte, war die Mannschaft nun unter Druck, die Qualifikation ebenfalls erfolgreich zu gestalten. Nach der langen und frühen Anreise fanden die Spielerinnen von Spiel zu Spiel immer besser zusammen, sowohl die Konzentration als auch das Zusammenspiel in Abwehr und Angriff wurden immer besser. Unabhängig von der Stärke der Gegner steigerte sich die Mannschaft der SGKS von Spiel zu Spiel. Am Ende konnten sich die Spielerinnen unter dem Applaus der mitgereisten Eltern ungeschlagen den ersten Platz und damit die direkte Qualifikation für die Oberliga sichern.
SG Kappelwindeck/Steinbach – TSG Schnaitheim 14:14
Die Spielerinnen der SGKS zeigten sich im ersten Spiel noch sehr nervös. Die Mannschaft aus Schnaitheim konnte die Gegnerinnen mit ihrer offensiven Deckungsweise nicht wirklich beeindrucken, sodass bis zur Mitte des Spiels beide Mannschaften auf Augenhöhe agierten. Nach einer Auszeit stellten sich die Spielerinnen aus Kappelwindeck und Steinbach defensiver auf und konnten dem Angriffsspiel der Gegnerinnen besser entgegenwirken. So konnte sich die SGKS bis zur 15. Minute mit fünf Toren absetzen und das Spiel nahezu entscheiden. Nach der Auszeit der TSG drehte sich das Spiel jedoch wieder. Auf Seiten der SG schienen einige Wechsel Unsicherheit zu bringen, und die TSG schaffte es, durch schnelles Umschalten wieder heranzukommen. Trotz eines gehaltenen Siebenmeters von Imma gelang es der SG nicht, Ruhe ins Spiel zu bringen, und sie musste Sekunden vor Ende des Spiels den Ausgleichstreffer hinnehmen.
SG Kappelwindeck/Steinbach – HC Mannheim-Vogelstang 14:11
Nach dem abgegebenen Punkt im ersten Spiel stand die SG im zweiten Spiel bereits unter Druck. Um nicht bereits nach zwei Spielen keine Chance mehr auf die direkte Qualifikation zu haben, musste sich die C-Jugend der SG gegen die vermeintlich stärkste Mannschaft deutlich steigern. Der HC agierte von Beginn an mit vier Rückraumspielerinnen. Dies stiftete zwar Verwirrung in der 3:3-Deckung der SG, wurde aber von den Spielerinnen gut gelöst. Mit voller Konzentration konnte die SG das Spiel von Beginn an bestimmen. Einzig vergebene Chancen und zwei verworfene Siebenmeter hielten das Spiel lange spannend. Mit dem 13:8 in der 17. Minute schaffte die SG jedoch die Vorentscheidung zum Sieg. Am Ende konnte sich die SG mit einer deutlichen Leistungssteigerung gegen den HC durchsetzen, der später als zweiter direkter Qualifikant für die Oberliga feststand.
HSG Ortenau Süd – SG Kappelwindeck/Steinbach 4:14
Vor dem Spiel gegen die HSG Ortenau Süd war der SG klar, dass sie sich mit einem Sieg direkt für die Oberliga qualifizieren kann. Mit dem Selbstvertrauen aus dem letzten Spiel und der zusätzlichen Motivation durch die Möglichkeit der direkten Qualifikation spielte die SG nochmals besser. Von Beginn an verteidigten die Spielerinnen nahezu fehlerfrei und konnten sich schnell absetzen. Nach zehn Minuten war bei einem Zwischenstand von 9:2 das Spiel so gut wie entschieden, da die Abwehr um Torfrau Lena gut arbeitete. Einzig die Chancenverwertung im Gegenstoß war nicht zufriedenstellend. Durch viele Wechsel auf beiden Seiten verlor das Angriffsspiel der SG etwas an Schwung, in der Verteidigung blieb die Aufmerksamkeit jedoch uneingeschränkt hoch. Am Ende konnte sich die Mannschaft mit einem guten Auftritt das Ticket für die Oberliga sichern.
HSG Owen-Lenningen – SG Kappelwindeck/Steinbach 6:14
Für beide Teams stand im letzten Spiel des Tages die Endplatzierung bereits fest. Die SG wollte im letzten Spiel noch einmal versuchen, sich zu steigern, während die HSG sich Selbstvertrauen für die zweite Runde der Qualifikation in der kommenden Woche holen wollte. Die SG erwischte den besseren Start und konnte sich in den ersten Minuten direkt mit fünf Toren absetzen. Mit jedem Spiel fanden sich das Zusammenspiel und die Abwehr besser, sodass die HSG den Vorsprung nicht mehr verkürzen konnte. Hinzu kamen die Siebenmeterparaden von Imma und Hannah im Tor, die der Mannschaft zusätzlich Selbstvertrauen gaben. Am Ende konnte sich die SG mit den scheinbar standardmäßig 14 erzielten Toren durchsetzen.
Hannah (TW), Lena (TW), Imma (TW); Rima (3 Tore), Sophie (1), Marie (1), Clara (4), Cilia (3), Mia (1), Maja (3), Lotta, Nayla (4), Joanne, Alicia (17), Rebecca (1), Hannah (18)
@fhsd
