Nervenaufreibender Rundenauftakt: C1-Mädels müssen sich den Murgtal Panthers geschlagen geben.

Murgtal Panthers – SG Kappelwindeck/Steinbach 31:27 (16:11)
 

Die weibliche C1-Jugend der SG Kappelwindeck/Steinbach startete am Samstagvormittag, 19.09.2026 in Gaggenau- Bad Rotenfels in die neue Oberliga-Saison. In einem hochdynamischen Auswärtsspiel bei den Murgtal Panthers zeigte die Spielgemeinschaft enormen Kampfgeist, musste sich am Ende jedoch nach einer dramatischen Aufholjagd mit 31:27 (Halbzeit 16:11) geschlagen geben.

Die Zuschauer in der Sporthalle Gaggenau-Bad Rotenfels sahen von der ersten Minute an ein Duell auf Augenhöhe. Beide Teams schenkten sich nichts, und das Spiel blieb in der Anfangsphase völlig offen. Nach einer Viertelstunde gelang es den Gastgeberinnen jedoch, sich etwas abzusetzen. Bedingt durch einige technische Fehler, die Unruhe in die Partie brachten, verloren die Rebland-Mädels kurzzeitig den Faden. Die Murgtal Panthers nutzten diese Phase konsequent aus und gingen mit einer 16:11-Führung in die Kabine.

Wer dachte, die SG-Sieben würde sich geschlagen geben, wurde nach dem Seitenwechsel eines Besseren belehrt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und großem Herz starteten die Mädels eine packende Aufholjagd. Tor um Tor kämpfte sich die SGKS heran. Angeführt von der treffsicheren Miina Kesch (insgesamt 9 Tore) und einer geschlossenen Offensivleistung drehte die Mannschaft das Spiel und ging in der zweiten Halbzeit sogar kurzzeitig in Führung. Der Traum vom Auswärtssieg zum Auftakt war zum Greifen nah.

In der absoluten Crunchtime forderten die Aufholjagd und das hohe Tempo jedoch ihren Tribut. Einige bittere Fehlpässe und ungenutzte Torchancen im Angriffsspiel der SGKS spielten den Panthers wieder in die Karten. Die Gastgeberinnen übernahmen erneut das Zepter und bauten den Vorsprung in den Schlussminuten spielentscheidend aus. Trotz unermüdlichem Kampf bis zur Schlusssirene konnte der Rückstand nicht mehr wettgemacht werden.

Auch wenn am Ende eine 31:27-Niederlage auf der Anzeigetafel stand, macht der gezeigte Teamgeist, der unbedingte Wille und die spielerische Qualität in der zweiten Halbzeit großen Mut für die kommenden Aufgaben in der Oberliga.

Lena Bäuerle (Tor), Hannah Bär (Tor) Alicia Harter (5), Rima Alnouri (3), Miina Kesch (9/davon 2 Siebenmeter), Marie Hohmann (1), Maja Matkovic, Cilia Wäldele (2), Nayla Braun (2), Lotta Boll, Clara Huck (1), Hanna Meier (4/davon 2 Siebenmeter), Maliah Siefritz

Bericht: Hohmann