SG Baden-Baden/Sandweier – SG Kappelwindeck/Steinbach 2 26:18 (10:8)
Ein Derby, wie es im Buche steht: voller Kader, volle Motivation – die C-Jugend-Mädels der SGKS reisten topfit zur SG Baden-Baden/Sandweier. Die Voraussetzungen für ein spannendes Handballfest hätten kaum besser sein können. Und tatsächlich: Der Start war verheißungsvoll! Traumhafte Kombination, schnelles Spiel, erster Treffer – das ließ auf mehr hoffen.
Doch wer dachte, das Spiel würde so weiterlaufen, wurde schnell eines Besseren belehrt. Mit unnötigen Ballverlusten, nervösen Pässen und einer Abwehr, die phasenweise eher zur Selbstbedienung einlud, machte man dem Gegner das Toreschießen fast zu einfach. Baden-Baden bedankte sich artig – und zog davon.
Die SGKS-Mädels jedoch bewiesen Moral: Vor allem Cilia Wäldele, die an diesem Tag mit einem besonders treffsicheren Händchen glänzte, setzte offensive Akzente und brachte das Team wieder bis auf vier Tore heran. Auch die Umstellung auf eine offensivere Abwehr und mehr Biss im Angriff zeigte kurze Wirkung – doch der Rückstand war letztlich nicht mehr aufzuholen.
Am Ende musste sich die SGKS mit 18:26 geschlagen geben. Das Ergebnis spiegelt nicht ganz den Kampfgeist der Mannschaft wider – die Mädels haben Charakter gezeigt, aber auch gesehen, woran noch gearbeitet werden muss: weniger Leichtsinn, mehr Konzentration, mehr Miteinander auf dem Feld.
Für die SGKS spielten:
Lena Bäuerle, Johanna Bösch (1), Emma Wild (1), Rima Alnouri, Cilia Wäldele (5), Nayla Braun (2), Marie Hohmann (1), Clara Huck (1), Miina Kesch (2), Marlene Wenzel (3), Hannah Bär, Nina Rosenberger, Desiree Schneider, Maja Matkovic (2), Rebecca Nehring.
Mit diesem starken Kader ist beim nächsten Spiel wieder alles drin – und vielleicht wird’s dann auch ein Derby-Sieg mit Sahnehäubchen!
