Regionalliga 2026/2027, wir sind dabei!

Erfolgreiche Qualifikation der weiblichen A-Jugend

Bereits Ende April fand die Qualifikation für der Regionalliga der neu formierten weiblichen A-Jugend der SG Kappelwindeck/Steinbach statt. Dafür hieß es früh aufstehen, da bereits um 7:30Uhr zur Abfahrt nach Friedingen / Donau, eingeladen wurde. Nach einer 2½-stündiger Fahrt, einem ausgiebigen Spaziergang an der frischen Luft, starteten die SG – Mädels im ersten Spiel des Turniers gegen die Gastgeber der HSG Fridingen/Mühlheim.

Trotz der kurzen Vorbereitungszeit, fanden doch die letzten Rundenspiele der A- und B-Jugend erst zwei Wochen vor der Qualifikation, bzw. stand sogar noch das letzte Damen 2 Spiel auf dem Programm, starteten die Rebland-Mädels furios in das Turnier. Über 2:0 und 4:1 wurde der Vorsprung in der 12. Minute auf 7:3 ausgebaut. Dies zwang die Gastgeberinnen dazu, ihre Auszeit zu ziehen, was aber aus ihrer Sicht nicht die erhoffte Wende brachte. Die SG-Spielerinnen hielten den 4 Tore-Vorsprung bis wenige Minuten vor Spielende (12:8 / 24.Min.) Am Ende wurde es zwar, geschuldet aus „einem Gang runterschalten“ und Belastungssteuerung, noch einmal spannend. So stand am Ende ein 13:12 Erfolg zu Buche.

Im zweiten Spiel hieß der Gegner der SGKS – Mädels, TV Schriesheim. Ebenso wie im ersten Spiel konnte nach wenigen Minuten ein 4 Tore Vorsprung herausgespielt werden (6:2 / 8.Min.). Den weiteren Turnierverlauf im Blick, wurde nun munter durchgewechselt und das Spiel gestaltet sich nun ausgeglichener. Der TVS kam besser ins Spiel und konnte in der 14.Minute zum 8:7 aufschließen. Die SG-Mädels ließen sich das Heft jedoch nicht aus der Hand nehmen und zogen die Zügel wieder an. Schnell war der 4-Tore Vorsprung wieder hergestellt und auch bis zum Ende nicht mehr hergegeben. Damit stand es am Ende der 30Minuten im zweiten Spiel 16:11 für unsere Rebland – SG.

Damit war klar, ein weiterer Erfolg würde reichen um die Regionalqualifikation zu erreichen. Dies schien unsere Mädchen aber eher zu hemmen als zu beflügeln. So begannen die Rebläuse gegen die TSG Ketsch ungewöhnlich nervös und fahrig. Auch ein 2 Tore Vorsprung nach 8 Minuten brachte keine Beruhigung ins Spiel. Im Gegenteil, wenige Augenblicke später stand es wieder Unentschieden (6:6 / 10 Min.). Nochmals weitere 8 Spielminuten später waren die Rebländerinnen mit 3 Toren im Rückstand und das Trainerteam sah sich gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Diese brachte die SG-Mädchen wieder in die richtige Richtung. 3 Tore in Folge egalisierte den Vorsprung der TSG und 10 Minuten vor Schluss stand es 11:11 Unentschieden. In der verbleibenden Spielzeit entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Es gelang keiner Mannschaft sich entscheidend abzusetzen, die Führung wechselte ständig und so ging es Kopf an Kopf in die letzte Spielminute. Hier mussten die SG-Mädels leider noch einen Treffer hinnehmen und verloren das Spiel mit einem Tor, 16:15.

Kurios in diesem Spiel, über die ganze Spielzeit fiel die Anzeigentafel aus und so musste immer wieder von außen die Spielstände und Restspielzeit angesagt werden. Sicherlich nicht hilfreich in einem Spiel auf Messers Schneide. Aber dies soll nicht als Ausrede gelten, hatte man doch eigentlich genug Chancen und Möglichkeiten die Begegnung vorzeitig für sich zu entscheiden.

Dadurch musste wieder um den direkten Einzug in die Regionalliga gebangt werden. Schließlich wartete mit der HSG Freiburg als letztem Gegner, die bisher einzige ungeschlagene Mannschaft des ansonsten sehr ausgeglichenen Turniers. Mindestens ein Unentschieden, besser ein Sieg, war nun gegen die, mit HBW-Auswahlspielerinnen gespickte, HSG notwendig um sich doch noch das Direktticket zu sichern. Bevor es jedoch zum Entscheidungspiel kam, half ebenjene Ausgeglichenheit der Turniermannschaften den Rebland – Mädels, die TSG Ketsch verlor ihr letztes Spiel gegen den TV Schriesheim und konnte somit nicht mehr zu unserer Mannschaft aufschließen. Somit war bereits vor dem letzten Spiel klar. Die direkte Qualifikation zur Regionalliga 2026/2027 war geschafft!

Nicht desto trotz wurde natürlich auch das letzte Spiel gegen Freiburg gespielt. Hier zeigte sich zum einen die Qualität der Gegnerinnen als auch die kämpferischen Fähigkeiten unserer SGKS – Spielerinnen. Obwohl zwischenzeitlich ein Rückstand mit 8 Toren zu Buche stand, gaben die Rebläuse nicht auf und kämpften sich bis zum Ende des Spieles wieder auf 4 Tore heran. Auch wurden nochmals alle Mädchen des Kaders eingesetzt und fast Allen gelang es auch, sich in der Torschützenliste einzutragen.

Am Ende lässt sich festhalten, trotz der sehr kurzen Vorbereitungszeit, dem Ausfall einiger Spielerinnen, haben sich die Mädels mit den gezeigten Leistungen und Einsatzwillen völlig zurecht das Ticket zur Regionalliga gelöst!

Für die SG Kappelwindeck/Steinbach spielten:

  • Berecz, P. Bernhardt (Tor)
  • Ruschmann (2), L. Ehrgott (1), F. Kriener (4), B. Satir (2), A. Becker, L. Merkel (5), L. v. Au (3), F. Frey (6), L. Kuderer (15), A. Schöffel (8), R. Lutz (11)
  • Bank: F. Huck, E. Föry, L. Frey, K. Kuderer

Auf geht’s Regionalliga 2026/2027 – Pack mas!