Niederlage der weiblichen A-Jugend nach katastrophalem Start

SG Kappelwindeck/Steinbach – HSG Freiburg 27:32 (9:19)
Für zahlreiche Spielerinnen hieß es im letzten Spiel der Regionalliga, ein letztes Mal das Trikot für den Jugendbereich überzustreifen. Die Gäste kamen zu Beginn überhaupt nicht ins Spiel. Zahlreiche technische Fehler und großer Respekt vor der Freiburger Torfrau führten zu 17 Minuten ohne Feldtor. Lediglich zwei Siebenmeter fanden den Weg ins Tor der Gastgeberinnen. Die Gastgeberinnen nutzten immer wieder einen Übergang auf zwei Kreise und einfache Würfe aus dem Rückraum, um ihre Chancen auszuspielen. So war das Spiel nach 17 Minuten bereits so gut wie entschieden (17. Minute, 3:10). Bis zur Halbzeitpause kam die SG zwar langsam besser ins Spiel, doch die Freiburgerinnen konnten ihren Vorsprung weiter ausbauen (30. Minute, 9:19).
In der zweiten Halbzeit fand die SG Kappelwindeck/Steinbach zunächst besser ins Spiel. Sie wurde jedoch durch Zeitstrafen und Siebenmeterentscheidungen wieder ausgebremst (45. Minute, 17:26). In den letzten 15 Minuten konnte die SG den Spielstand jedoch noch einmal verbessern. Der Sieg der HSG geriet jedoch nicht mehr in Gefahr. Am Ende spiegelt die eher schwache spielerische Leistung der Gäste aus Kappelwindeck und Steinbach, begleitet von 5 zu 11 Siebenmetern und 1 zu 6 Zeitstrafen, nicht die objektive Spielhärte wider. Für Amelie, Annika, Petra, Jule M., Lisa, Mia und Jule S. heißt es mit einem weinenden und einem lachenden Auge, dass sie nicht mehr Jugend-, sondern Damenspielerinnen sind.
Pauline Bernhardt (TW), Amelie Kollmeyer (TW); Lisa Hofsäß 6, Emma Assall 6, Emma Gerber 1, Friederike Kriener 1, Annika Damm 1, Petra Botarel 2, Jule Schickinger, Jule Moschner 3, Mia Roß 2, Anais Schöffel 4, Ronja Lutz 1