Die weibliche A-Jugend der SG Kappelwindeck/Steinbach krönt sich nach schwacher erster Halbzeit gegen den SV Allensbach zum vorzeitigen Meister der Oberliga Südbaden.
Die ersten Spielminuten gehörten zunächst den Gästen, die trotz der langen Anreise hellwach wirkten. Durch konsequentes Angriffsspiel und aufmerksame Abwehrarbeit fand die SG nach den ersten fünf Minuten langsam ins Spiel. Aus einem Zwei-Tore-Rückstand (1:3) wurde eine Führung (7:5). Angeführt von einer stark aufspielenden Jule Böhler konnten die Allensbacherinnen das Spiel wieder an sich reißen und die Partie zu ihren Gunsten drehen (10:13). In dieser Phase stockte das Angriffsspiel der Heimmannschaft durch schlechte Laufwege und falsche Entscheidungen bei gleichzeitiger Unaufmerksamkeit in der Abwehr. Trotz dreier Zeitstrafen in den letzten zehn Minuten konnte sich die SGKS mit einem konstanten Rückstand in die Pause retten (14:17). Damit war die erste verlorene Halbzeit besiegelt.
In der zweiten Halbzeit besann sich die SG Kappelwindeck/Steinbach auf ihre spielerischen Fähigkeiten und legte angeführt von Julie Leppert und Petra Botarel einen 8:2-Lauf hin. Von diesem Lauf ließen sich auch Hanna Benkeser und Leni Höhn anstecken und die Heimmannschaft baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Beim SV Allensbach häuften sich die technischen Fehler und die Lücken in der Abwehr wurden größer, so dass sieben Minuten vor dem Ende ein deutlicher 9-Tore-Vorsprung auf der Anzeigetafel stand (31:22). In den Schlussminuten ließen dann beide Abwehrreihen deutlich nach und insgesamt fielen in den letzten Minuten 10 Tore (36:27). Mit einem isolierten Ergebnis von 22:10 im zweiten Durchgang spielte sich die Mannschaft der SG Kappelwindeck/Steinbach letztlich verdient zum Meistertitel.
In der nächsten Woche empfängt man zum drittletzten Spiel der Saison die TV Überlingen. Das Spiel findet am 16.03.2025 um 13:30 Uhr statt.
Amelie Kollmeyer, Elisabeth Berecz (TW); Maren Ruschmann, Janne Freitag 1, Leni Höhn 3, Annika Damm 1, Julie Leppert 6, Jule Maschke, Laura Merkel, Petra Botarel 11, Jule Moschner 6, Hannah Benkeser 2, Mia Roß 6
